Hochzeitsrede

Nicht nur in Deutschland gehört es zur Tradition, dass entweder der Bräutigam oder das Hochzeitspaar gemeinsam im Rahmen ihrer Trauung einer Hochzeitsrede hält. Manchmal werden diese Reden aber auch vom Brautvater bzw. vom Vater des Bräutigams gehalten. Bei vielen Hochzeiten tragen die Anwesenden gleich mehrere Reden vor, in denen die Liebesgeschichte des Brautpaares im Mittelpunkt steht oder die sich mit dem Stellenwert und der Wichtigkeit einer Vermählung beschäftigen.

Zu allen Reden …

Sie sehen: Keine Hochzeit ohne passende Hochzeitsrede! Doch woher nimmt man eine solche Rede? Nicht jeder besitzt das kreative Talent, Hochzeitsreden selbst zu schreiben, die beim Brautpaar und der gesamten Hochzeitsgesellschaft gut ankommen und den Inhalt gut verständlich auf den Punkt bringen. Zu diesem Zweck haben wir einige schöne und bewährte Hochzeitsreden, Sprüche, Weisheiten etc. auf unserer Seite für Sie zusammengetragen.

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Die Hochzeit: Eine uralte Tradition

Unter der Hochzeit versteht man ein Zeremoniell, bei dem zwei Menschen in der Ehe vereint werden. Die Traditionen und -bräuche im Rahmen einer Hochzeit unterscheiden sich stark zwischen den einzelnen Kulturen, ethnischen Gruppen, Religionen, Ländern und sozialen Schichten.

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Viele Hochzeitszeremonien bestehen aus einem Austausch des Ehegelübdes durch das Paar sowie das Überreichen eines Geschenks (meist Ringe, aber auch andere symbolische Gegenstände wie Blumen oder Geld). Anschließend wird die Ehe öffentlich verkündet, i. d. R. durch eine Autoritätsperson wie einen Pfarrer oder Priester. Spezielle Hochzeitskleidung wird oft getragen, und der Zeremonie folgt eine Hochzeitsfeier. Musik, Poesie, Gebete oder Lesungen aus religiösen Texten oder Literatur werden ebenfalls häufig in die Zeremonie einbezogen.

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Einige Kulturen haben den traditionellen westlichen Brauch der weißen Hochzeit übernommen, bei der eine Braut ein weißes Hochzeitskleid und einen Schleier trägt. Diese Tradition wurde durch die Hochzeit von Königin Victoria bekannt gemacht.

Die Verwendung eines Eherings ist in Europa und Amerika längst Teil der religiösen Eheschließungen, der Ursprung der Tradition ist jedoch unklar. Eine Erklärungsmöglichkeit ist der römische Glaube an die Vena amoris, von der man annahm, dass sie ein Blutgefäß ist, das vom vierten Finger (Ringfinger) direkt zum Herzen verlief. Wenn also ein Paar Ringe an diesem Finger trug, waren ihre Herzen verbunden. Die Historikerin Vicki Howard weist darauf hin, dass der Glaube höchstwahrscheinlich eine moderne Erfindung ist.

Der Hochzeitszeremonie folgt oft eine Hochzeitsfeier oder ein Hochzeitsfrühstück, bei dem die Rituale Reden des Bräutigams, des Trauzeugen und des Brautvaters, den ersten Tanz des Brautpaares und das Anschneiden einer Hochzeitstorte beinhalten können. Derartige Reden beinhalten meist eine Ansprache an das Brautpaar, manchmal auch an die Hochzeitsgäste sowie das Eingehen auf verschiedene Stationen im Leben des Brautpaares.

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