Poesiealbum

Sprüche im Poesiealbum – wer kennt das heute überhaupt noch? Wahrscheinlich nur die Über-35-Jährigen. Doch halt: Das Poesiealbum war nie richtig „tot“ und erlebt derzeit eine echte Wiederauferstehung. Plötzlich ist es wieder in, seinen Klassenkameraden und Freunden in ihr Poesiealbum zu schreiben. Die richtigen Sprüche für das Poesiealbum halten wir in dieser Kategorie bereit.

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Doch was ist überhaupt „Poesie“?

Die Poesie (der Begriff stammt von einer Variante des griechischen Begriffs, Poiesis = Machen) ist eine Literaturform, die ästhetische und rhythmische Qualitäten der Sprache – wie Phonaesthetik, Klangsymbolik usw. – verwendet, um Bedeutungen zusätzlich zur oder anstelle der prosaischen Wirkung hervorzurufen.

Die Poesie hat eine lange Geschichte, die auf prähistorische Zeiten mit der Entstehung von Jagdpoesie in Afrika zurückgeht. Die panegyrische und elegische Hofpoesie wurden im Laufe der Geschichte in den Flusstälern von Nil, Niger und Volta umfassend entwickelt. Einige der frühesten schriftlichen Gedichte Afrikas finden sich unter den Pyramidentexten aus dem 25. Jahrhundert v. Chr., während das Sonnendiatenepos eines der bekanntesten Beispiele für die Poesie des Griot Court ist. Die früheste westasiatische Epik, das Epische von Gilgamesh, wurde auf Sumerisch geschrieben. Frühe Gedichte auf dem eurasischen Kontinent entstanden aus Volksliedern wie dem chinesischen Shijing oder aus der Notwendigkeit, mündliche Epen nacherzählen zu müssen, wie bei den Sanskrit-Veden, dem zoroastrischen Gathas und den homerischen Epen, der Ilias und der Odyssee.

Die Poesie verwendet Formen und Konventionen, um eine differenzierte Interpretation von Wörtern zu erreichen und emotionale Reaktionen hervorzurufen. Techniken wie Assonanz, Alliteration, Lautmalerei und Rhythmus werden oft verwendet, um musikalische oder rhythmische Effekte zu erzielen. Die Verwendung von Mehrdeutigkeit, Symbolik, Ironie und anderen Stilelementen der poetischen Diktion lässt ein Gedicht oft offen für vielfältige Interpretationen.

Einige poetische Werke und auch Sprüche für das Poesiealbum sind spezifisch für bestimmte Kulturen und Genres und reagieren auf Merkmale der Sprache, in welcher der Dichter schreibt. Viele Werke der modernen Poesie spiegeln eine Kritik an der poetischen Tradition wider. In der heutigen, zunehmend globalisierten Welt passen Dichter oft Formen, Stile und Techniken aus verschiedenen Kulturen und Sprachen an.

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Das Poesiealbum und seine Geschichte

Bereits im ausgehenden 16. Jahrhundert entstand der Brauch, seinen Freunden und Bekannten in ein Buch zu schreiben. Zunächst verwendete man zu diesem Zweck das Stammbuch, später wurde es dann üblich, in ein eigens dafür geschaffenes Buch zu schreiben.

Zunächst schrieb man ausschließlich Spürüche und Verse in das Poesiealbum, erst im 18. Jahrhundert kamen dann auch Widmungen, Zeichnungen und andere Elemente hinzu. Im Laufe der Zeit entstanden so die bekannten Erinnerungsbücher. Seine Blütezeit erlebte das Poesiealbum ab Mitte des 19. Jahrhunderts, zunächst insbesondere in literarischen Zirkeln. Die Literaten schrieben sich gegenseitig Verse und andere künstlerische Beiträge in ihre Hefte. Erst später schwappte dieser Trend auch in breitere Bevölkerungsschichten über. Schließlich wurde es üblich, Poesiealben mit Schlössern zu versehen, damit kein Unbefugter dort lesen konnte.

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Die besten Sprüche für das Poesiealbum

Sie möchten die schöne Tradition des Poesiealbums fortführen, wissen aber nicht so recht, welche Sprüche Sie in die Alben Ihrer Freunde eintragen sollen? Dann haben wir in dieser Kategorie eine ganze Sammlung von schönen und sinnhaften Sprüchen für Sie. Suchen Sie sich einfach Ihren Lieblingsspruch aus – der Empfänger wird begeistert sein!

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